Suchen heißt: ein Ziel haben. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben … Ein Sucher sieht manches nicht, was nah vor seinen Augen steht.
(Hermann Hesse)
Glücklich ist einer, der sich bei Sonnenuntergang über die aufgehenden Sterne freut.
(Adalbert Ludwig Balling)
Wer immer mit seinen Gedanken alleine ist, lernt sich selbst Geschichten zu erzählen.
(Anne Helene Bubenzer, Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown)
(via mysodotcom)
Source: fearlesswhitelies
“Aber auch Glück ist anstrengend. Ich finde nichts frustrierender, als neben einer auserwählten Person zu liegen und das Bedürfnis zu haben, ihr so nah wie möglich zu sein. Man kann sich umarmen und verknoten, bis man schwarz wird, man hat immer das Gefühl, noch näher sein zu wollen. Das sogenannte “In-den-Partner-reinkriechen-Wollen”. Man wird nie nahe genug sein. Oder Sehnsucht. Wie oft das Einander-Vermissen schon romantisiert, Chris-de-Burgh-isiert wurde. Sehnsucht ist fürchterlich. Wenn man vermisst, kann man sich nicht mal im Kino ablenken, weil im Film am Ende doch immer alle einander haben.”
(Sarah Kuttner, Mängelexemplar)
(via mysodotcom)
Source: dylantrust.com
Ich liebe dich ja… wie heißt es doch, wenn man einen Zweig abbricht und die Blätter abreißt? Von Herzen, mit Schmerzen, über alle Maßen.
(Theodor Fontane, Effi Briest)
(via mysodotcom)
Source: s3xw4x
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
(Johann Wolfgang von Goethe)
(via mysodotcom)
Source: pepperminted
“Vielleicht gibt es ja gar keine tollen, wunderbaren Menschen. Und wir reden es uns für eine kurze Weile nur ein, dass der oder der toll und wunderbar ist, damit wir einen Grund haben, uns in ihn zu verlieben. Sozusagen ein Alibi für die Liebe.”
(Brigitte Blobel, Die Clique)
“Wie ich dich liebe, wenn du grinst. Wenn sich dein Gesicht auf einen Schlag ganz weit öffnet und deine schönen Wimpern Licht in deine Augen lassen und alles um deinen Kopf herum merkwürdig zu flimmern scheint. Ich habe noch nie so viel Freundlichkeit und Wärme in einem Gesicht gesehen wie in deinem, wenn du lächelst.
Es macht mich jedes Mal ganz sprachlos. Jedes Mal wie ein kleiner Tritt in den Magen. Ein schöner Tritt. Kann man das so sagen? Dein Lächeln ist wie ein schöner Tritt in den Magen. Es nimmt mir den Atem. Kurz und schmerzhaft.”
(Sarah Kuttner, Wachstumsschmerz)
(via mysodotcom)
Source: poesia-visual
Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.
(André Gide)
(via on-my-toes-for-you)
Source: inspiring-pictures.com
Source: indicalactic



